Assassin’s Creed III

Ich werde in diesem Post spoilern. Das Spiel ist so alt, da sollte es kein Problem sein. Und wenn doch, dann kannst du jetzt aufhören zu lesen.

Als Assassin’s Creed III Ende 2012 herauskam, war ich mitten im Revelations Frust. Ich habe die Ezio Reihe geliebt und von II und Brotherhood auch alle DLCs gespielt. Und so war das Erscheinen von Black Flag (IV) ein Grund weiterzumachen. Also habe ich mich durch Revelations gequält und dann endlich III reingeworfen. Die Amerikanische Unabhängigkeit und das Indianer-Setting (oder sollte ich American Nativ sagen?). Nice! Etwas Neues und auch mehr Natur. Denn man konnte jetzt von Baum zu Baum springen. Vielleicht stimmt mich das wieder positiv.

Tja, anhand dieses Post wisst ihr, dass das nicht so war. Ich habe sofort nach Revelations mit III angefangen und es genau 2 Wochen ausgehalten. Nach Sequenz 8 habe ich das Spiel aus der Konsole genommen und vorbei. Natürlich hat mir der Twist am Anfang mit Haytham Kenway sehr gut gefallen. Aber dann, bis Connor endlich erwachsen und zum Assassinen wurde. Ging mir das schon auf den Keks. Und das Schlimmste war das Baumklettern. Ich weiß gar nicht wie oft ich von den Bäumen geflogen und gestorben bin. Mein Feuer zu meiner Lieblings-Spieleserie war erloschen.

Doch vor knapp einen Monat wurde ein neuer Teil angekündigt. Assassin’s Creed Valhalla. Ein Vikinger-Setting. Das gefällt mir! Also wie damals bei Black Flag. Nochmal die Zähne zusammenbeißen und durch.

Und was soll ich sagen….

Leider wurde das nicht besser. Und auch die Story fand ich mehr als übel. Ich weiß, die Menschen, die an diesem Spiel gearbeitet haben, haben ihr Herzblut reingesteckt. Und es ist ja auch nicht komplett schlecht. Das Grenzland sieht super aus. Manche Missionen sind herausfordernd, leider an manchen Stellen auch viel zu unlogisch schwer. Das Erreichen der Zusatzziele ist an der Grenze der Unmöglichkeit. Mir ist da noch der Sprint über ein Schlachtfeld in Erinnerung in der es, meiner Meinung nach, nur Glück ist unbeschadet durchzukommen.

Ja es gibt auch spaßige Abschnitte wie die Schlachten mit dem Schiff oder mit den Kanonen bei den Feldkämpfen. Aber dann folgen auch so Abschnitte wie das im Gefängnis und der anschließenden Hinrichtung, die auch von der Story kaum Sinn ergeben. Und die Story! Was soll das denn? Damit meine ich nicht das verwirrende Ende in der Gegenwart, denn das liegt wohl daran, dass ich die Geschichte von den Vorgängerteilen nicht mehr so präsent habe. Sondern das ewige Hin und Her an den verschiedenen Schauplätzen um an die Templer heranzukommen. Und dann der krönende Abschluss. Connor stürzt in einem brennenden Schiff runter und wird von einem Holzpflock durchbohrt. Er kann aber noch Lee mit ner Pistole in die Brust schießen. Dann Szenenwechsel. Ladezeiten. Man muss den schwerverletzten Connor, der nur noch Humpeln kann von dem Schiff zum Hafenmeister dirigieren. Der erzählt, dass Lee in das Grenzland geflohen ist. Szenenwechsel. Ladezeiten. Wieder steuert man den humpelnden Connor zu einem Gasthaus. Er ist immer noch blutverschmiert. Es ist ja nicht, dass im Jahr 1783 so eine Reise etwas Zeit in Anspruch nimmt. Also humpelt man die 20 Meter zum Gasthaus, mehr kann man wirklich nicht machen, obwohl es eine komplette neue Gegend ist. Und dann? Szenenwechsel und wieder Ladezeiten. Um dann zuzusehen, wie ein blutverschmierter Lee mit nem Loch in der Brust in der Ecke sitzt und nen Whiskey trinkt. Danach ein kurzer Tod und schon wieder Szenenwechsel und Ladezeiten. ALTER!!!!! Hat das den niemand vorher gespielt und es für Kacke befunden? Dabei hätte man alles auf dem brennenden Schiff zum Abschluss bringen können. Mit mehr Dramatik, dass Connor gerade noch so runterkommt. Ach so. Von dem ganzen Quatsch mit Ladezeiten und so kurzen Laufabschnitten seit dem Tod vom Haytham bis zum Auffinden von Lee im Hafen von Boston möchte ich gar nicht sprechen. Zum Glück war da die Mission auf der HMS Jersey dazwischen. Ansonsten wäre das ne Grafik Novel mit Quicktime Events gewesen.

Jetzt bin ich durch und auch erleichtert diesen Teil der Serie hinter mir zu haben. Ich denke, ich werde nicht mehr zurückkommen, um ein paar XBox Live Erfolge zu erreichen oder gar ein DLC zu spielen. Auf geht es in das nächste Abenteuer als Pirat. Arrrr!!!!!!

 

TGiF! – Ein Bier für den Mann am Klavier

Als Kind hatte ich eine Bontempi Orgel. Und auf der habe ich mir ziemlich viele Lieder selbst beigebracht. Leider hatte Bontempi damals Buchstaben auf der Tastatur und so lernte ich nie Noten. Als mir das bewusst wurde (ich habe in der Schule Freunde kennengelernt die „richtig“ Klavier und Orgel spielen konnten), war ich angefressen und die Lust war weg. Ein Fünkchen steckt aber immer noch in mir drin und ich bereue es damals nicht mehr weiter gemacht zu haben. Den jetzt spiele ich kein Instrument mehr.

Deswegen habe ich auch eine innere Zufriedenheit auf YouTube mir Menschen anzuschauen, die Musik machen. Ein ganz Besonderer ist Lord Vinheteiro. Er spielt klasse Klavier und hat in seinen Videos eine richtig coole Attitüde. Auf jeden Fall nie Poker gegen Ihn spielen. Schaut rein und habt vielleicht auch so viel Spaß viel ich.

Und natürlich hänge ich Videos an, die zu meinem inneren Geek passen.

Spaß mit Tukan

Es ist im Augenblick recht schwer sich in der Medienlandschaft zu bewegen ohne immer wieder über ein Corona Thema zu stolpern. Und doch ist mir ein Video in die Timeline gespült worden, das mir ein paar Minuten Freude und Lachen bereitet hat. Ich hoffe, ihr habt auch Freude daran.

Pokémon Go – Dritter Geburtstag

7.Juli 2016. Das ist der Tag, an dem ich mir die APK besorgt habe und meinen Account bei Pokémon Go angelegt habe. Und damit feiere ich heute 3. Geburtstag. Und seit dem starte ich die App mindesten einmal am Tag und fange die virtuellen Monster. Wenn ich mir richtig erinnere, dann habe ich nur einmal wenige Wochen pausiert.
Ich bin jedoch nicht so der Hardcorespieler. Viele Events gehen an mir vorbei und auch Raids sind bei mir eine Seltenheit. Ich bin dann doch mehr der Solospieler. Wobei ich viele Freunde habe und damit konnte ich Pokéstops Geschenke aus vielen Teilen der Welt bekommen. Und das freut mich immer mehr, wenn ich eine neue Stecknadel in die Weltkarte stecken kann.
Vor einem Jahr um genau diesen Zeitraum habe ich auch wöchentlich Videos zu meiner „Karriere“ auf YouTube veröffentlicht. Jedoch aus Mangel an Ereignissen, wie schon erwähnt ich bin kein Hardcorespieler, ist das eingeschlafen. Trotzdem nehme ich immer noch fleißig Videos von meinem Gameplay auf. Mal sehen, wann ich das nächste Video wieder hochlade.

An meinem 3. Geburtstag habe ich gerade Level 37 mit 9,7 Mio. XP. Und es wird sich vermutlich auch bis zu meinem 4. Geburtstag ziehen bis ich Level 40 erreicht habe oder vielleicht auch länger. Nur zur Erinnerung für Level 40 braucht man 20 Mio. XP. Ich habe mein Pokédex noch nicht voll und auch ein paar Medaillen fehlen mir. Es gibt also noch viel zu tun.

TGiF! – Die Magie aus Zurück in die Zukunft

Wer mich kennt oder schon länger verfolgt, der weiß das es zwei große Trilogien gibt, die mein Leben gesteuert und begeistert haben. Die eine ist Star Wars die Andere ist Zurück in die Zukunft. Ich habe schon oft hier im Blog über die eine oder andere geschrieben.
Beide verbindet etwas für das ich auch brenne. Spezialeffekte im Film. Meine zweite Berufswahl. Ich habe den Einstieg in die Informatik aber „einfacher“ gefunden.
Es sind jedoch nicht nur die großen Effekte wie die Schlacht auf dem Todesstern sondern auch die „einfachen“ wie Jennifer Parker trifft Jennifer McFly im Jahr 2015. So etwas ist auf Film ja nur mit doppelter Belichtung möglich. Wir sind im digitalen Zeitalter, da ist alles fast per Mausklick möglich. Selbst ich habe hier an meinem PC schon solche Effekte nachgebaut und das Internet ist voll von Zauberkünstlern wie z.B. Vine Star Zach King die das ausnutzen. Aber 1989, im Falle von Zurück in die Zukunft II, gab es nichts Digitales. Deswegen ist eine bewegte Maske, wie in der Szene, ein unglaublicher Trick. In den letzten Frames gibt es sogar eine Überschneidung.

Jennifer mal 2

Und genau das ist es, was diese Filme zusätzlich so faszinierend macht.
Wir sind über das Internet mit Millionen von Menschen verbunden. Und es gibt genug andere, die auch das gleiche Faible wie ich teilen. Und darunter gibt es auch einen, der zwei kleine aber super sehenswerte Filmchen zu diesem Thema produziert hat.
Vielen Dank Captain Disillusion. Und euch viel Spaß bei den Filmchen.


TGiF! – Wenn ich auch ein paar Milliönchen übrig hätte

Entrepreneure, das sind die neuen Superstars der Millionäre. Und während wir hier in der westlichen Welt eher Personen wie Elon Musk, Mark Zuckerberg, Sergey Brin und Larry Page kennen, gibt es im Asiatischen Raum auch so eine Persönlichkeit. Alibaba-Gründer Jack Ma. Und er feiert sich auch noch als Superstar. Was ich persönlich ja super gut finde. Menschen an der Spitze von Weltkonzernen ohne einem Stock im Ar…. Und scheinbar hat er auch noch, wie ich, einen Fable für Kung-Fu Filme. Und was macht ein Mensch mit seiner Bekanntheit, seinem Geld und seinem Fable? Das was ich auch machen würde an seiner Stelle. Er hat eine Kung-Fu Kurzfilm drehen lassen mit sich in der Hauptrolle.

Gong Shou Dao heißt sein Filmchen.

Nun sagt Ihr sicherlich: „Massimo, jeder kleine YouTuber dreht heutzutage Kung-Fu Filmchen. Warum braucht er Millionen?“

Tja, er will ja nicht gegen irgendjemanden kämpfen, sondern wenn schon dann muss die Creme de la Creme her. Und so landeten Tony Jaa, Donnie Yen und Jet Li auf der Besetzungsliste. Das sind wohl die drei größten Kung-Fu Actionhelden. Und damit meine ich, Helden die wirklich das Zeug draufhaben. Nicht wie die Marvel Schauspieler, bei denen die Schnitte immer sauber gelegt werden. Dringende Anschaupflicht für die Filme dieser Helden.

Tony Jaa in Ong-Bak und Revenge of the Warrior. Muai Thai in Reinform. Und alles ohne Spezialeffekte.
Jet Li in The One, Kiss of the Dragon, Romeo must die und natürlich Fist of Legend, DER Wing Chun Film überhaupt.
Und natürlich Donnie Yen. Unser unvergleichlicher Chirrut Îmwe aus Star Wars: Rogue One. Und nicht zu vergessen die Ip Man Reihe. Auch hier Wing Chun in Reinform, da es sich um das Leben des letzten Großmeisters (bekannt auch als Bruce Lees Lehrer) handelt.

Und wenn das noch nicht genug ist. Damit das Ganze auch noch perfekt choreographiert ist, hat Jack auch noch die besten Action Counselors / Fight Coordinatoren ins Boot geholt. Yuen Woo Ping und Sammo Hung. Der Erste als unangefochtene Nummer 1 in seinem Metier. Fist of Legend, die Matrix Reihe, Tiger and Dragon, Kill Bill 1+2, Kung Fu Hustle um nur die Bekanntesten zu nennen. Der Zweite ein Multitalent als Darsteller, Action Choreograph und Regisseur. Schaut euch nur man die Liste auf Wikipedia an. Leider nie so richtig in die Öffentlichkeit gekommen. Und vielen nur als der Dicke in den alten Jackie Chan Filmen bekannt.

Aber jetzt habe ich genug gequatscht. Genießt die knappe halbe Stunde. Und wer Jet Li sofort erkennt, kann sich rühmen mir etwas voraus zu sein.

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TGiF! – Es leuchtet

Ein Durchbruch in der Lichttechnik sind die LEDs. Leuchtstark, nur einen geringen Energieverbrauch und durch die kleine Bauweise flexibel einzusetzen. Anstatt die Leuchtbänder einfach in eine Vitrine einzukleben, kann man diese an die Kleidung seines kleinen Wonneproppens nähen und mit ihm durch eine dunkle Gasse laufen. =)

child LED suit

Und dann kam jemand auf die Idee, auch noch Sensoren zur Positionsbestimmung einzubauen. Gekoppelt mit verschiedenen Farben sind optische Highlights möglich. Wie der Hulahoop Reifen oder die Nunchakus.

LED hula hoop

LED nunchaku

Und dann wurde, dass mit der Position zur Perfektion getrieben. Diesen USB Ventilator der gleichzeitig die Uhrzeit anzeigt ist nichts Unbekanntes und auch schon sehr günstig zu bekommen.

https://www.china-gadgets.de/app/uploads/2017/04/LED-Ventilator-Uhr.jpg

Die Kür ist es jedoch den Leuchtstreifen an eine Autofelge zu pappen und „richtig“ anzusteuern.

Cool Car Rim Attachment

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Die Macht des Bildes

Eine meiner großen Leidenschaften ist das Filmemachen. Auch wenn ich dieser Leidenschaft nur damit fröne, dass ich viele Filme anschaue und mir hunderttausende Filmemachentutorials und Essays auf YouTube anschaue. Ich habe es nie gewagt einen richtigen Schritt in die Richtung zu machen.

Und da wir gerade bei Essays sind. Vor Kurzem habe ich euch doch von dem Supermann Essay berichtet. Heute lege ich euch ein kurzes Video aus dem einem Kurs von Alex Buono ans Herz. Ich bin auf über FilmRiot darauf gestoßen. Dieser Kanal ist ein Muss, wenn man eine Filmphilie wie ich hat. Die Macher sind sehr lehrreich und unterhaltsam.

Aber zurück zum Kurs. In diesem wird auf die Macht der Farben, der Kompositionen und der Symbolik der Bilder eingeganen. Kurzweilige 14 Minuten. Besonders haben mich 2 Infos in Erstaunen gesetzt.

Starbucks Fight Club
Fight Club gehört zu einem meiner Top 10 Filme. Scheinbar hat David Fincher in jeder Szene des Films einen Starbucks Becher untergebracht, auch wenn er manchmal durch eine Person oder ein Requisit verdeckt ist. Der Film ist eh mit vielen sogenannten Easter Eggs durchsetzt, wie z. B. die One Frame Erscheinungen von Tyler. Ich werde mich jetzt auf die Suche nach den Bechern machen.

Michelangelo
Auch sehr beeindruckend ist die Symbolik hinter Michelangelos „Die Erschaffung Adams“. In dem Bild wurde scheinbar anatomisch korrekt das menschliche Gehirn in der Darstellung von Gott versteckt. Diese Theorie gibt es wirklich. Auch wenn das gezeigte Bild in dem Video schon ein wenig „vorbereitet“ ist für den besseren Effekt.

Wie schon erwähnt lege ich auch die ganzen 14 Minuten ans Herz.

TGiF! – Gut gefedert

Mesmerisierend. Dieses Wort beschreibt das gefunden GIF am besten. Ein langsamer Zoom in eine verrückte Machine, bei dem man auf den ersten Blick gar nicht versteht was sie genau macht. Und um es gleich vorwegzunehmen, damit wird eine Feder hergestellt. Der Draht kommt aus der Mitte und wird gedreht und gebogen.

Slow zoom is mesmerising

Und wenn euch das gefallen hat. Hier ein ganzen Video. 7:46 Minuten mit guter Hintergrundmusik. Der perfekte Einklang in das Wochenende.

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