Warum ich das schon erwartet? Ich bin kein Freund von Filme elektronisch kaufen. Sogar bei Spielen tu ich mir schwer. Vor Jahren habe ich mal ein Artikel gelesen, in dem jemand seine große iTunes Bibliothek vererben wollte. Das ging nicht. Und als es dann mit den Filmen kaufen los ging, habe ich mich das auch gefragt. Und siehe da, man ist diesen Lizenzhaien ausgeliefert. Keine Lizenz, keine Nutzung.
Ich fand es echt faszinierend. Aber ich bin ja nicht große Fan von Bollywood oder in diesem Fall Tollywood, auch wenn ich die Actionszenen echt super finde. Zwar gibt es den Film auf Netflix, aber mit Hindi Tonspur. D.h. Untertitel lesen. Und das geht mir ein wenig gegen den Strich.
Und jetzt wurde etwas in mir geweckt. Denn es ist mir nicht bewusst, dass SATW je einen Film so hervorgehoben hat.
Und als gestern meine bessere Hälfte um 22 Uhr ins Bett gegangen ist, habe ich mir gesagt "schaue da mal rein, wenn es nichts ist, dann kannst du auch ins Bett gehen".
Ich habe den Fernseher erst um 1:30 Uhr ausgemacht.
Dieser Film ist der Hammer! Moviemagic pur! Ja, er ist Over the top mit Spezialeffekten. Und ja, es wird gesungen und getanzt. Trotzdem habe ich dieses Jahr keinen besseren Film gesehen. Und das mit The Batman und Top Gun Maverick als Konkurrenz. Und überhaupt sind gerade alle aus dem Häuschen wegen dem Film. Er ist sogar DER Oscar Anwärter.
Die 3 Stunden vergehen im Flug. Und da viel im Film Englisch gesprochen wird, hält sich das Generve mit den Untertiteln in Grenzen (die Dialoge sind auch keine wissenschaftliche Abhandlung).
Im Corridor Video wird die Haupttanzszene angeteasert und die alleine ist schon ein Highlight und genug um den Film in die 5 Sterne Kategorie zu heben.
Ich werde diesen Film sicherlich nochmal anschauen, wenn die deutsche Synchro draußen ist. Und Ihr solltet euch die Hindi Version reinziehen.
Eine meiner großen Leidenschaften ist das Filmemachen. Auch wenn ich dieser Leidenschaft nur damit fröne, dass ich viele Filme anschaue und mir hunderttausende Filmemachentutorials und Essays auf YouTube anschaue. Ich habe es nie gewagt einen richtigen Schritt in die Richtung zu machen.
Und da wir gerade bei Essays sind. Vor Kurzem habe ich euch doch von dem Supermann Essay berichtet. Heute lege ich euch ein kurzes Video aus dem einem Kurs von Alex Buono ans Herz. Ich bin auf über FilmRiot darauf gestoßen. Dieser Kanal ist ein Muss, wenn man eine Filmphilie wie ich hat. Die Macher sind sehr lehrreich und unterhaltsam.
Aber zurück zum Kurs. In diesem wird auf die Macht der Farben, der Kompositionen und der Symbolik der Bilder eingeganen. Kurzweilige 14 Minuten. Besonders haben mich 2 Infos in Erstaunen gesetzt.
Starbucks Fight Club
Fight Club gehört zu einem meiner Top 10 Filme. Scheinbar hat David Fincher in jeder Szene des Films einen Starbucks Becher untergebracht, auch wenn er manchmal durch eine Person oder ein Requisit verdeckt ist. Der Film ist eh mit vielen sogenannten Easter Eggs durchsetzt, wie z. B. die One Frame Erscheinungen von Tyler. Ich werde mich jetzt auf die Suche nach den Bechern machen.
Michelangelo
Auch sehr beeindruckend ist die Symbolik hinter Michelangelos "Die Erschaffung Adams". In dem Bild wurde scheinbar anatomisch korrekt das menschliche Gehirn in der Darstellung von Gott versteckt. Diese Theorie gibt es wirklich. Auch wenn das gezeigte Bild in dem Video schon ein wenig "vorbereitet" ist für den besseren Effekt.
Und weiter g..... HALT! Was soll denn das? Ich habe jetzt alle Beiträge mit "Und" begonnen und Beitrag 2 und 3 sogar mit "Und weiter geht es...". Das ist mir gerade erst aufgefallen. Ja, es ist real und kein Déjà-Vu. Das ist übrigens der Begriff dieser Woche, irgendwie passend.
Je länger und mehr Computerspiele man zockt, desto häufiger hat man Déjà-Vus. Wenn man es gehässig ausdrücken will, dann kann man sagen, dass seit Jahre kaum etwas Neues erschienen ist. Alles ist ein Déjà-Vu eines älteren Spieles oder seines Vorgängers. Jedoch kommt es auch auf die Verpackung an. Deswegen verzeiht man so manches, ich zumindestens.
Eine Spielereihe, die mit Déjà-Vus arbeitet, ist mir besonders im Gehirn geblieben. Prince of Persia. Ich habe mir bei einem Schnäppchen 5 Teile sichern können, bin jedoch nie zum Zocken gekommen (siehe To-Zock-Liste). Und auf meinem neuen Rechner sind sie nicht mal installiert. Tststs.
Diese Spielreihe die Mutter aller Parkour-Spiele. Assassin's Creed, Tomb Raider, Mirros Edge, God of War und wie sie alle heißen, der Prinz war zuerst da und der Rest sind Déjà-Vus.
Noch eine Besonderheit in den Spielen ist das Spiel mit der Zeit. Bei Price of Persia kann man, wenn man einen Fehler gemacht hat und in den Tod stürzt, die Zeit zurückdrehen. Und kann das Hindernis, wie bei einem Déjà-Vu, nochmal versuchen. Natürlich nur solange man genug Sand der Zeit und den Dolch besitzt.
So, jetzt habe ich duch das Bloggen Lust bekommen, die Spiele zu zocken und auch auf Video zu bannen. Oh man, dass wird echt zum Freizeitstress hier. =)
Zu dem Spiel Prince of Persia: The Sands of time gibt es auch den gleichnamingen Film mit Jake Gyllenhaal und Gemma Arterton. Und auch wenn viele sagten, der Film sei nicht gut und wurde den Spielen nicht gerecht, ich fand ihn eine sehr nette Unterhaltung. Auf jeden Fall besser als alle DC Verfilmungen seit The Dark Knight Rises bis einschließlich Batman v. Superman.
52 Games ist ein Blogprojekt der Seite Zockwork Orange. Jede Woche wird ein Thema vorgegeben zu dem man sich ein passendes Game aussuchen soll. Wer mitmachen will findet die kann sich hier Informieren.
Wieder Freitag! Das Wochenende ist da! Und was gibt es besseres als bei diesem Wetter entweder ein Eis zu essen oder Star Wars.
Der Filmer Eric Jacobus hat vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Kickstarter Kampagne eine kleine Fanfilm Serie finanziert. Darth Vader aus der Ego Sicht. Die Finanzierung hat geklappt und es sind diese 3 ultracoolen Filmchen entstanden. Und da mich Ego-Perspektiven immer begeistern (siehe diesen alten Beitrag), sind natürlich solche Filmchen im Star Wars Universum das non-plus-ultra.