Mein Schnuffel und ich sind eigentlich kein großen Valentinstagfeierer. Geschenke gibt es keine und auch Pralinen nur in ganz seltenen Fällen. Das Einzige war, dass wir bis jetzt immer schick Essen waren.
Jedoch gibt es sicherlich unter euch welche, die das feste feiern. Und deswegen für euch und eure Liebsten ein geekiges Valentinstagsgedicht von Jennifer Landa.
Gamephilephoto ist ein Blogprojekt von Redmarker.net. Zu einem festgelegten Begriff soll ein Bild aus einem Spiel ausgesucht und beschrieben werden.
Was definiert ein Gamer als Heimat? Heimat ist da wo WLan ist. Spaß beiseite. Heimat ist bei mir ein gespaltener Begriff. Ich bin hier im Neckarpreussenland geboren und aufgewachsen. Meine Eltern kommen aus Italien und deswegen bin ich auch Italiener. Und so habe ich 2 Heimaten (ja, es klingt doof jedoch ist dieses Plural echt, ich habe es im Duden nachgeschlagen).
Und dann gibt es noch ein Land in dem ich sehr viel Zeit meines Lebens verbracht habe. Tyria. Ich habe die höchsten Pässen bezwungen. Mich durch den dichtesten Dschungel gekämpft. Die Wüstenebenen durchstreift und auf den Feuerinseln um die Vulkane getanzt. Ich habe die hintersten Winkel besucht um das Land 100% kartographiert zu haben. Ich bin in diesem Land vom kleinen Pfeilewerfer zum Stufe 20 Waldläufer herangewachsen. Tyria von Guild Wars ist meine Dritte Heimat.
Bei meinem Pfeil und Bogen Artikel habe ich das Star Wars Kid erwähnt. Und falls Ihr diese Internet Meme Wissenslücke habt, dann werde ich sie gleich stopfen.
Neulich bin ich auf dieses Video gestoßen. Und beim Verfassen dieses Beitrages fällt mir auf, dass ich noch nie über meine Lieblingswaffe geschrieben habe. Den Pfeil und Bogen. Schon seit meine Kindheit mit "Robin Hood" und "Der grüne Pfeil" bin ich fasziniert davon. Packt einen Bogen in die Handlung und es fesselt mich. Jahrelang habe ich als Waldläufer (Bogenschütze) Guild Wars gespielt. Aktuell genieße ich Arrow, die neue Serie die auf dem Comic "Der grüne Pfeil" basiert (sehr empfehlenswert). Leider bin ich nicht sehr oft in das Vergnügen gekommen selbst mit dem Bogen zu schießen.
Ich schweife ab. Kommen wir zu dem Video, dass Ihr euch erst mal anschauen müsst (oder wie ich schon dutzende Male).
Und? Seit ihr aus dem Stauen nicht mehr herausgekommen? Ich auch nicht. Wie schon erwähnt habe ich das Video deswegen mehrfach gesehen. Mich selbst hat eine Sache stutzig gemacht. Als Lars Andersen den Pfeil im Flug auffängt und zurück feuert (Minute 3:05). Dieser Trick wurde von den Mythbuster untersucht und es hat sich herausgestellt, dass es nur unter vorgegeben Bedingungen und da auch nicht immer klappt. Dadurch wurde für mich, auch wenn ich immer noch fasziniert bin, das ganze Video unglaubwürdig. Kurze Recherche und ich bin bei GeekDad auf diesen sehr lesenswerten Artikel gestoßen.
Ich denke, dass Lars ein außergewöhnlicher Bogenschütze ist, der mit seine Technik sehr sehr schnell Pfeile Richtung Ziel bringen kann. Trotzdem bezweifle ich stark seine Genauigkeit. Pfeile im Flug spalten leigt für mich im Bereich des Unmöglichen. Treffen und Ablenken ist schon unglaublich. Ebenso das Treffen eines Trinkdosenverschluss im Flug. Was die Behauptungen über den Köcher, das Halten der Pfeile in den Händen und das Auflegen des Pfeils auf der rechten Seite des Bogens betreffen, will ich mich weniger äußern. Dafür habe ich zu wenige praktische Erfahrungen. Die Argumente klingen für mich eher plausibel. Wobei 5 Pfeile in der Hand halten ist eine Sache. Wenn man jedoch mit 30 Pfeilen unterwegs sein will, kommt man an einer Konstruktion wie ein Köcher nicht vorbei. Egal ob auf dem Rücken oder am Gürtel.
Eine Sache würde ich noch aus dem Geek Dad Artikel klauen. Die ganze Aufmachung des Videos erinnert sehr stark an ein Shopping Sender Verkaufs Clip. Und Lars ist nicht gerade ein Mensch mit perfekter Körperbeherrschung. Seine Waldläufe, die Posen beim Schießen, der Ballwurf, die Sprünge und die Parkoureinlagen würden genauso aussehen wie wenn ich sie machen würde. Nach jahrelangem Training sollte mehr "Eleganz" enthalten sein. Das Ganze hat echt etwas vom Star Wars Kid.
Was meint ihr dazu? Gern könnt Ihr eure Kommentare hinterlassen und mit mir darüber diskutieren.
Gamephilephoto ist ein Blogprojekt von Redmarker.net. Zu einem festgelegten Begriff soll ein Bild aus einem Spiel ausgesucht und beschrieben werden.
Diese Woche will Red alles über unsere Abhängigkeit wissen. Und wir sind alle Abhängig, ansonsten wäre wir keine Gamer.
Ich höre euch schon aufschreien! ICH BIN NICHT ABHÄNGIG! ICH KANN SOFORT DAMIT AUFHÖREN! Ja ne, is klar! Computerspiele sind wie Zigaretten. Es gibt verschiedene Stufen der Abhängigkeit und doch brauchen wir es. Und wer mir nicht glaubt, der muss nur mal in seinen Zockerschrank, -regal, -schublade schauen und die DVDs und/oder Cardridges zählen. Oder öffnet euren Steam und/oder Origin Client und schaut wie viele Spiele da aufgeführt sind. Meine Blogger-Kollegin Minkitink hat vor kurzem eine Webseite gepostet, die die Spielzeit eurer Steamspiele zusammenzählt. Einfach mal ausprobieren und staunen.
Wir Gamer sind alle abhängig. Spiel sammeln, Spiele spielen und Spiele auf den To-Zock-Stapel (oder wie er leider genannt wird "Pile of shame") ablegen. Das steckt in jedem von uns. Und deswegen ist mein #Gamephilephoto eine kleine Kollage meines To-Zock-Stapel der meine Abhängigkeit am besten darstellt.