Ciao iOS – ersten 3 Wochen

Die ersten 3 Wochen meines Experimentes sind vorbei und die ersten Stimmen bei meinen Lesern werden laut ich solle endlich etwas berichten. Wie ist es mir ergangen? Als erstes möchte ich erwähnen, dass mein iPad immer nach mir gerufen hat. Bei jedem Retweet, jeder Facebook Nachricht, jedem Blog-Kommentar und jeden Tag mit der Gratis App des Tages. Ich habe es damals in den Schrank gelegt und in diesem Augenblick ist es das erste Mal seit 3 Wochen, dass ich es in die Hand nehme. 56% Batterie noch auf der Uhr. Wow. Das habe ich nicht erwartet. Und die Haptik! Das iPad ist schon ein schönes Stück Technik. Und sonst?

Durch das Fehlen des großen Displays, hat sich meine Medien Nutzung geändert. YouTube Videos schau ich, wobei ich zugeben muss, dass ich in letzter Zeit viel mehr Videos über mein Handy auf den Chromecast und FireTV geworfen habe als sonst. Das Lesen meines RSS Feeds klappt auch gut jedoch ist es das Einzige was ich noch lese. Bücher sind auf meine eReader gelandet und die Digitalen Comics lese ich nur noch am PC.
Morgens beim Kaffee habe ich früher Podcasts gehört und nebenbei auf dem iPad Sudoku gespielt. Jetzt sitze ich beim Kaffee und gehe mein RSS Feed durch. Sudoku spielen auf dem One ist nicht gerade toll. Und Podcast ohne externen Lautsprecher auch nicht. Also habe ich beides abgestellt.
Meine Pinterest Nutzung ist auch gegen Null gegangen. Und Instagram nutze ich auch nur noch sporadisch. Bilder anschauen macht auf einem Tablet doch mehr Spaß.
Anders ist das bei Evernote. Durch die miese Performance meines iPad habe ich die Evernote App gemieden. Auf dem One schnurrt sie und ist deswegen wieder häufiger in Nutzung. Das Sammeln von Notizen zu Blogbeiträgen macht viel mehr Spaß und ist produktiver.
Ich bin eh insgesamt produktiver geworden. Die Apps unter Android sind untereinander und mit meinem PC besser verzahnt. Evernote, Pocket, WordPress, Firefox, Tasker, IFTTT. Alles schnurrt und macht genau das was ich will. Und ich habe jetzt nur noch eine Steuerzentrale, mein Smartphone. Alles Synchronisationsprobleme, besonders bei Podcasts, gehören der Vergangenheit an. Da erkennt man die Vorteile, zumindestens bei mir, von Android gegenüber iOS.
Zusätzlich spiele ich weniger. Durch das große Display ist es viel angenehmer Casual Games zu spielen, am Smartphone geht dieser Spaß dahin. Soll mir auch recht sein und euch auch, denn dann kommen sicherlich mehr Beiträge hier im Blog.

Mein Fazit nach den ersten Wochen?
Ich habe mir das Leben ohne Tablet unangenehmer vorgestellt. Das große Display ist schon sehr schick. Das OnePlus One ist jedoch kein kleines Smartphone und dadurch ist das Display auch ausreichend groß. Zusätzlich ist es auch noch ein FullHD Display. Das heißt, es gibt ausreichend Pixel um „genug“ darzustellen. Webseiten zum Beispiel werden nicht abgeschnitten angezeigt. Es reicht jedoch nicht aus um z.B. Comics schön darzustellen und auch eBooks lesen macht bei 10 Zoll viel mehr Spaß.
Ich bin also noch unentschlossen was die Hardware angeht. Die Software betreffend habe ich jedoch schon eine Entscheidung gefällt. Ich lebe nicht in einem Apple Haushalt, dadurch war das iPad immer ein „Fremdkörper“. Android fügt sich nahtlos in alles ein. OK, Apptechnisch gesehen finde ich iOS, auch in meiner alten Version 5, immernoch eine Klasse für sich. Trotzdem ziehe ich bessere Integration perfekte Usability vor.

Eine Sache möchte ich jedoch noch hinzufügen. Als ich mein One bekommen habe, war ich fasziniert von der Akkulaufzeit. Bei sehr vorsichtiger Nutzung waren sogar fast zwei Tage drin. Jetzt, ohne Tablet und dadurch Mehrnutzung, lande ich täglich beim ins Bett gehen unter 10% und es gab auch zwei Tage bei dem ich das One spät Abends vorzeitig an das Stromnetz klemmen musste.

Falls Ihr Fragen habt oder ich etwas für euch testen soll hinterlasst mir einfach ein Kommentar.

Ciao iOS – Die Entscheidung

Wir Ihr wisst, bin ich iPad Nutzer. Ich habe mir, nach sehr langer Überlegung, im November 2010 mein iPad 1 gekauft. Und seit dem ist es mein täglicher Begleiter. Ich liebe, oder besser gesagt, ich liebte dieses Ding. Ich hatte auch kein Problem, dass ein halbes Jahr später das iPad 2 herauskam. Und doch schwante mir schon etwas, denn das iPad 2 hatte 512 MB anstatt 256 MB Hauptspeicher. Und meine Vorahnung verfestigte sich mit iOS 5. Da fing das iPad an nicht mehr so flüssig zu laufen. Es war trotzdem noch um ein vielfaches performanter als jedes Android Tablett zu der Zeit. Ich war immer noch sehr zufrieden. Den Schlag in den Nacken bekam ich mit iOS 6. Oder besser gesagt, ich bekam keinen Schlag in den Nacken genauso wenig wie ich iOS 6 bekam. Mein iPad der ersten Generation war im September 2012 von Apple abgeschrieben, 2 Jahre nach meinem Erwerb.
Extrem genervt habe ich mir eingeredet: „Ist doch egal, solange das Gerät funktioniert und noch performant ist, ist es doch nicht schlecht. Und bloß weil ich keine iOS Updates mehr bekomme ist die Hardware doch nicht unbrauchbar.“ Mit diesem Mantra stellte ich mich mit meinem iPad 1 zufrieden.
Und es gingen wieder 2 Jahre ins Land, jedoch nicht so fluffig wie die ersten 2 Jahre. Nach Updates von Apps zerrten diese immer mehr an den 256 MB RAM. Manche Updates bekam ich gar nicht mehr und die Meldung „Diese Version ist nicht iOS 5 kompatibel. Wollen Sie die letzte kompatible Version laden?“ wurde immer mehr zu meinem ständigen Begleiter. Und in den letzten Monaten wurde es noch schlimmer. Ich habe mitbekommen, dass eine App mindestens iOS 6 kompatibel sein muss um für den App-Store zugelassen zu werden. D.h. keine neuen Apps mehr für mich. Und viele Apps verlieren ihre Funktion wegen Sicherheitslücken, z.B. meine Banking Apps. Das Schlimmste ist jedoch, dass der Safari Browser nicht mehr upgedatet wird und viele Webseiten dadurch nicht mehr benutzbar sind.
Also liege ich seit Wochen mit mir im Clinch ob ich mir ein neues Tablett kaufe. Ich weiß jedoch nicht was für eins. Auf der einen Seite bin ich so zufrieden mit meinem iPad gewesen, dass ein iPad Air 2 in meine Auswahl fällt. Auf der Anderen bin ich ein Android Fan und doch enttäuscht von der Updatepolitik von Apple. Also steht das Samsung Galaxy Tab 10.1 2014 als Gegenspieler bereit.
Heute habe ich den Neuland Podcast Folge 53 gehört. Da sprachen Sascha und Caschy über das Nicht-Mehr-Benutzen von Tablets. Und da kam mir die Idee.


Ich werde jetzt das iPad in den Schrank stellen und die nächsten Tage und Wochen nicht mehr benutzen. Und ich werde hier in regelmäßigen Abständen berichten wie es mir geht. Ein Review meines OnePlus One steht ja auch noch aus.

AutoCAD WS Update

Jetzt aber, seit Wochen tut sich nichts unter iOS und jetzt so kurz hinter einander zwei Updates für CAD Apps. Heute ist/war AutoCAD WS dran.

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Leider konnte ich bis jetzt die „alte“ Version noch nicht testen, aber ich liefere das nach. Mal sehen wie sich CAD Apps aus renomierten Softwarehäusern schlagen.

Massimo Castell

PadCAD Lite update

Bei einem Blick in den AppStore wurde ich auf ein Update von PadCAD Lite aufmerksam.

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Grund genug um mir die App mal genauer anzuschauen.

Ein kleines Progamm um Grundrisse zu zeichnen. Durch die Bearbeitungsoptionen sehr vielseitig und auch auf die Touchbedienung des iPads gut angepasst.
Aber leider hat es auch ein paar sehr nervige Mankos. Z.B. dass nach einen Neustart die Maßeinstellung immer wieder auf Zoll umspringt (wobei das mit der Lite Version zusammenhängen könnte).
Elemente können nur an den Endpunkten miteinander verknüpft werden. Das ist besonderst beim Verschieben von Innenwänden nervig.

Da ein Speichern in der Lite Version nicht möglich ist, ist die neue Exportfunktion nach DXF interessant. Diese schlägt aber mit 1,99 US$ zu Buche.

Die Kamerafunktion konnte ich leider wegen fehlender Kamera am iPad 1 nicht testen. Deswegen ist es auch schwer zu sagen ob diese nützlich ist.

So richtig peitscht die App nicht und ich kann es mir auch schwer vorstellen damit schnelle Änderungen mit dem iPad auf der Baustelle zu machen. Wobei diese Möglichkeit eh eine Cloud Anbindung (Dropbox, Skydrive, etc.) voraussetzen würde die ich nicht gefunden habe.

Mal sehen ob ich naher Zukunft die Vollversion testen werde um mir ein besseres Bild zu machen.

Massimo Castell