26 Games – „Z“ – Z

Dieser Eintrag ist Teil 27 von 27 der Serie 26 Games

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Wieder geht eine Woche zu neige und wieder kommt ein Beitrag für die 26 Games von Arrcade.de.

Und diesmal ist es ein besonderer Beitrag. Nicht nur, dass mein Spiel dem Buchstaben entspricht und damit das „X“ mit „XIII“ bei der Mindestanzahl der Buchstaben schlägt. Es ist auch der letzte offizielle Beitrag der Reihe von arrcade.de. Mal sehen ob sich dafür Marvin wieder blicken lässt.

Kommen wir zum Spiel. Z
Ich bin kein großer Strategiespieler. Eigentlich bin ich gar kein Strategiespieler. Ich hasse seit einem Urlaub das Brettspiel Risiko. Ich mag Command & Conquer nicht, da ich von Kumpels bei LAN Partys immer abgezogen wurde. Und in der heutigen Zeit nerven mich Tower Defense Spiele immens. Diese Spielart hat mich bei Assassin’s Creed 2 Revelations soooo aufgeregt wie ihr auch im ersten Beitrag der Serie lesen könnt. Oh ich schließe den Kreis, Alpha zu Omega. 🙂
Jedoch gab es vor meiner Abneigung zwei Strategiespiele, die ich gespielt habe. Warcraft 2 und Z.

Z ist so ein cooles Spiel. Ich fand es sau schwer, auch mein Command & Conquer begeisterter Bekannter bestätigte mir das. Jedoch hatte ich einen Klassenkamaraden, der meinte es sei sehr einfach.
Das spornte mich an, mich auch durch das Spiel zu beißen. Ich habe nur die erste Hälfte geschafft und gespielt. Und das hat dann auch zu meiner Abneigung beigetragen.
Doch was fand ich denn so toll an diesem Spiel? Die Spielegrafik ist es nicht, denn die ist nicht besonders gut außer die Explosionen und Sterbeanimationen. Und auch das Gameplay war nicht berauschen, denn es war sack schwer. Es waren die Video-Zwischensequenzen.

Schaut euch nur mal das Intro an.

Die Geschichte handelt vom Krieg zwischen den roten und den blauen Robotern im Sektor Z. Ihr folgt den zwei Nachschubroboter von Level zu Level per Zwischensequenz die im gleichen Stil und Humor ablaufen wie das Intro.
In den Leveln geht es darum Roboter und Panzer zu bauen, Sektoren zu erobern, damit Ihr mehr bauen könnt, und am Ende die Basis der Blauen einzunehmen und zu zerstören. Während des Spiels kommentiert ein Roboter alle Aktionen. Und obwohl sich das sehr nervig anhört ist es irgendwie spaßig.
Und das war es auch schon. Ist halt ein Strategie Spiel.

Wenn Ihr euch selbst ein Bild machen wollt könnt Ihr euch folgendes Let’s Play anschauen.

Oder Ihr macht es wie ich und spult immer bis zu den Zwischensequenzen vor.

26 Games – „X“ – XIII

Dieser Eintrag ist Teil 26 von 27 der Serie 26 Games

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Wieder geht eine Woche zu neige und wieder kommt ein Beitrag für die 26 Games von Arrcade.de.

Es geht in den vorletzen Artikel der Serie jedoch nicht zum vorletzten Buchstaben sondern zur römischen Zahl 13.

Zu XIII gibt es eine Miniserie (2 Teile mit Stephen Dorff und Val Kilmer die klasse ist), eine ausgewachsene Serie (2 Staffeln, 26 Folgen mit Stuart Townsend von denen in nur die ersten 2 Teile gesehen habe), eine Comicserie (20 Teile die ich immer lesen wollte und nie habe) und natürlich das Computerspiel um das sich dieser Artikel dreht.

Ende 2003 erschien dieser Ego Shooter im Cel Shading Look mit den Stimmen von David Duchovny (Akte X und Califonication) und Adam West (nananananananana BATMAN!!). Ich habe damals nichts über das Spiel oder die Story gewusst. Meine Kumpels und ich waren auf der Suche nach neuem Futter für unsere XBox, da bin ich Anfang 2004 in einem Krabbeltisch auf das Spiel gestoßen. 9.99 EUR pro Stück. Ich habe gleich 3 Stück mitgenommen und verteilt. Dachte wir können uns mit dem Multiplayer die Zeit vertreiben und sind jedoch nie dazu gekommen. Keine Ahnung warum. Deswegen habe ich nur den Solo Part gespielt.
Ich war von der Story begeistert und ich werde sie deswegen auch nicht spoilern. Es geht um den Präsidenten Mord, Gedächnisverlust und Verschwörungen natürlich auf höchster Ebene. Sie hat sehr viele Wendungen und ist verzwackt und es lohnt sich sie sich anzutun. Vorzugsweise natürlich durch das Spiel.
Der Cel Shading Look ist eine Augenweide und wurde auch sehr gefeiert. Jedoch gab es auch genug Stimmen, die sagten, daß ohne diese Effekte das Spiel mies ist. Es ist nicht nur die Grafik, sondern auch die Comic Effekte die sich durch das Spiel ziehen. Manchmal tauchen Panels am Bildschirmrand auf die eine entfernte Szene mit einem Gegner anzeigen. Oder ein Headshot wird mit 3 Standbild Panels am oberen Rand des Bildschirms gefeiert. Auch gibt es „Bam“, „Blam“ und „Peng“ Schriftzüge und XIIIs Fähigkeit die Schritte der Gegner durch Wände und Türen zu sehen „Tap Tap Tap“. Da schlägt einem Comicfan das Herz höher.
Neben den Baller Abschnitten mit Pistolen, Maschinengewehr, Snipergewehr und Granatwerfer gibt es auch Schleich Abschnitte in denen man alles und jeden lautlos erledigen sollte. Als Waffen dafür gibt es Wurfmesser und eine Armbrust obendrauf. Auch können normale Gegenstände wie Flaschen und Stühle als Waffen verwendet werden. Und XIII hat noch mehr Gadgets, ein Dietrich zum Öffnen von Türen und einen Enterhaken um sich hoch- oder abzuseilen (nananananananana BATMAN!!).

Was soll ich noch mehr dazu sagen. Die PC Version von XIII gibt es schon für 4,99 EUR bei Amazon (Partner-Link), die XBox und PS2 sind etwas teurer. Ich kann nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen wenn man auf Comics und Ego-Shooter steht und dabei eine gute Story nicht missen mag.